Die Flora und Fauna unserer Erde ist doch immer wieder ein Wunder! Im Osten Asiens beispielsweise wird im Schnitt alle zwei Tage eine neue Tierart entdeckt. Heute geschah selbiges in meiner Textverarbeitungssoftware-Rechtschreibkorrektur. Statt dem doch sehr einleuchtenden Wort “Hirnforscher” wurde mir der “Hornfrosch” vorgeschlagen. Wie meinen???
Ist dieses mir bis dato unbekannte possierliche Tierchen etwa häufiger in einer Textdatei zu finden als ein Hirnforscher? Wenn ja, was tut es da bloß – und wieso kenn ich es noch nicht? Mir schien die ganze Angelegenheit also etwas weit an den Haaren herbeigezogen zu sein, wollte aber nicht so recht aus meinem Kopf verschwinden. Er musste aufs Papier! Mein ganz persönlicher Hornfrosch sieht also folgendermaßen aus:

Jetzt frage ich mich: Gibt es vielleicht tatsächlich keine Einhörner sondern stattdessen Hornfrösche? Oder tragen diese Hüpfer einfach nur gerne Partyhütchen? Oder ist das die Sorte von Frosch, die sich gerne im Hals einnistet? Bei dem Horn würde mich deren Hartnäckigkeit dort auch nicht mehr wundern.
Nun ja, Hornfrosch hin oder her – der Hirnforscher hat inzwischen wieder zu Recht einzug in mein Textdokument erhalten. Vielleicht stößt er ja bei seinen Forschungen auch auf besondere Funktionen eines Hornfrosch-Hirns. Wer weiß…
PS: Eine inzwischen gestartete Google-Anfrage ergab, dass es zum Stichwort “Hornfrosch” immerhin 23.700 Einträge gibt! Na, wenn das mal nichts heißt! Anscheinend gibt es sie tatsächlich!